Mit Leidenschaft und Fleiß von 1948 bis heute. Die Erfolgsgeschichte von LEKI ist auch die Geschichte der Familie Lenhart. Die Begeisterung und Hingabe für den Sport und die ständige Suche nach Verbesserung hat uns zu dem gemacht was wir heute sind. Wir blicken in die Zukunft, vergessen aber niemals unsere Wurzeln.
Die Erfolgsgeschichte von LEKI beginnt 1948 im schwäbischen Dettingen/Teck mit einer kleinen Holzverarbeitungswerkstatt, gegründet von Karl und Gertrud Lenhart. Zunächst stellte die Werkstatt Buchstaben und Schilder für lokale Bäckereien und Metzgereien her. Schon früh zeigte sich der handwerkliche Anspruch der Lenharts, der später die Grundlage für die weltbekannte Marke LEKI bilden sollte.
Neben seiner Arbeit in der Werkstatt war Karl Lenhart leidenschaftlicher Skisportler. Jedoch war er mit der Qualität und Funktionalität der damaligen Skistöcke unzufrieden. So begann er, mit seinem Maschinenpark Griffe und Teller für Skistöcke selbst herzustellen.
Seine Erfahrung im Flugzeugbau hatte ihm fundiertes Wissen im Umgang mit Aluminium und Composite-Materialien vermittelt. Aus diesen Rohstoffen fertigte er 1970 die ersten eigenen Skistöcke und brachte sie unter dem Namen LEKI (LEnhart aus KIrchheim) auf den Markt. 3 Jahre später erweiterte er das Sortiment und entwicklete erstmals Langlaufstöcke.
1974 rückte der Wandersport in den Fokus. Mit der Entwicklung des SLS Verstellsystems wird der Grundstein der Makalu-Ära gelegt. Der weltweit erste verstellbare Wanderstock war geboren. 4 Jahre später erklimmen Reinhold Messner und Peter Habeler am 8. Mai 1978 als erste Bergsteiger den Gipfel des Mount Everest ohne Sauerstoff, dafür aber mit Stöcken von LEKI.
1984 übernahm Klaus Lenhart, der jüngste Sohn von Karl, die alleinige Geschäftsführung von LEKI. Mit gerade 29 Jahren und der Ausbildung als Werkzeugmacher übernahm er das Unternehmen mit 11 Mitarbeitern. Unter seiner Leitung wuchs die kleine schwäbische Firma schnell zu einem Unternehmen von Weltruf, das durch Innovationskraft, Qualität und technische Präzision bestach. 1997 kam es dann zur Umfirmierung in die LEKI Lenhart GmbH.
28 Jahre lang führte Klaus Lenhart das Familienunternehmen. Sein innerer Antrieb und Mut für weitreichende, teilweise unkonventionelle Entscheidungen legten den Grundstein für unzählige Innovationen und Patente und führten LEKI konsequent zum weltweiten Technologie- und Marktführer im Bereich Stöcke und Handschuhsysteme.
Nach dem tragischen Tod von Klaus übernahm seine Frau Waltraud Lenhart die Firma und führte sie aus dieser schweren Zeit. Mit unternehmerischem Weitblick schaffte sie es zusammen mit rund 350 Mitarbeitern, die Firma international erfolgreich weiterzuentwickeln.
2013 kam mit den LEKI Faltstöcken eine weitere Innovation auf den Markt. Die durch besonders kompaktes Packmaß, geringes Gewicht und höchste Funktionalität überzeugenden Stöcke, erfreuten sich bereits nach kürzester Zeit größter Beliebtheit. Heute sind sie beim Wandern, Bergsteigen und Trail Running nicht mehr wegzudenken.
9 Jahre nach dem tragischen Unfalltod von Klaus Lenhart musste die LEKI-Familie einen weiteren Schicksalsschlag hinnehmen. Waltraud Lenhart, die die Firma seither mit unternehmerischem Weitblick führte starb im April 2021 unerwartet. Im Zentrum ihres werteorientierten Denkens und Handelns standen immer die Interessen der Kunden, Partner und Mitarbeiter. Matthias Hatt und Martin Rominger übernahmen anschließend die Geschäftsführung und führten das Lebenswerk der Familie Lenhart weiter.
Waltraud Lenhart hat ein erfolgreiches Unternehmen und ein eingespielten Team hinterlassen, das für die Zukunft bestens gewappnet ist. Mit Friederike und Markus Lenhart als alleinige Eigentümer, bleibt LEKI auch in dritter Generation ein echtes Familienunternehmen. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Martin Rominger und Matthias Hatt, steht auch die neue Generation für die Kernwerte von LEKI: Innovation, Qualität, Begeisterung, Spitzenleistung, Partnerschaft und Verantwortung.